NACHHALTIGKEIT MIT HVL –
WAS IST EINE ZUKUNFT OHNE ZUKUNFT?

Mit der Vermarktung von Abfällen aus der chemischen Industrie als Nebenprodukte – unserer Gründungsidee – leisten wir seit 1994 einen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen und einer nachhaltigen Wirtschaft. Zwangsanfälle aus der chemischen Industrie, zunächst als Abfälle eingestuft, überprüfen wir in einem ersten Schritt auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften, um sie dann, soweit möglich, als Nebenprodukte zu spezifizieren und klassifizieren oder durch einen Behandlungsschritt, wie beispielsweise der Destillation, als Sekundärprodukte wieder nutzbar zu machen. Wir ermöglichen somit die Vermarktung von vormals Abfällen als Nebenprodukte oder Sekundärprodukte. Hierdurch werden primäre Rohstoffe substituiert und somit für zukünftige Generationen geschützt.

Heute definieren wir Nachhaltigkeit weiter, größer. Was ist eine Zukunft ohne Zukunft?

UNSERE VERANTWORTUNG

Das Pariser Klimaabkommen soll dafür sorgen, dass die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit beschränkt wird. Die Staaten wollen sogar versuchen, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wie schafft man das?

Wussten Sie, dass die Land- und Forstwirtschaft dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann? Durch Humusaufbau in der Landwirtschaft wird Kohlenstoff gebunden. Durch Waldumbau und Wiederaufforstung wird die Luftreinhaltungsfunktion des Waldes erhalten und verbessert. Bäume saugen fortwährend CO2 aus der Luft und lagern dieses in ihrer Biomasse ein.

CO2 BILANZIERUNG

An jedem Anfang steht das Bewusstsein, dass wir für das Entstehen von CO2 verantwortlich sind. Aber wer von uns weiß denn schon für wie viel? Aus diesem Grund haben wir uns einen erfahrenen Partner gesucht, der uns bei diesem Prozess unterstützt und begleitet, die Firma Arqum. Arqum errechnet und zertifiziert für uns kontinuierlich das „wie viel“ auf Basis internationaler Berechnungsstandards.

Als Teil internationaler Lieferketten müssen wir gemäß Kyoto-Protokoll die Emittenten, eingeteilt in 3 Scopes und Scope 3 nochmals untergliedert in die vorgelagerten und in nachgelagerte Aktivitäten, ermitteln und bewerten.

NACHHALTIGKEIT DURCH HUMUSAUFBAU

Mit CarboCert haben wir einen Partner gefunden, der uns bei der Umsetzung unserer Ziele begleitet und unser Nachhaltigkeitsmanagement unterstützt. Wir haben zu diesem Zweck eine Patenschaft für einen Landwirt aus unserer Region im Markgräflerland, zwischen Freiburg und Basel, übernommen, der für uns an dem Humusaufbauprogramm der Firma CarboCert teilnimmt und unsere CO2 Bilanz zu 100 % ausgleicht. Neben der Bindung von CO2 sorgt der Humusaufbau auch dafür, dass die Trinkwasserqualität verbessert wird, chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel reduziert werden, Arten geschützt werden und unsere Lebensmittel ausgewogener und gesünder produziert werden.

WILLKOMMEN ZUKUNFT!

Nach der Bewertung und Quantifizierung stellt sich die Frage der Vermeidung, Reduzierung und letztlich der Kompensation durch qualifizierte und für uns nachweißbare Maßnahmen, die unseren eigenen hohen Ansprüchen entsprechen und mit denen wir uns identifizieren können.
HVL wird ab 2022 alle CO2 Emissionen, die HVL in Scope 1 und 2 und teilweise im vorgelagerten Scope 3 verursacht, zu 100 % mit Hilfe von CarboCert und langfristig mit unserer Patenschaft durch Humusaufbau kompensieren. Im Rahmen unserer EcoVadis Zertifizierung werden wir mit unseren Lieferanten diskutieren, wie wir den PCF (Product Carbon Footprint) unserer bezogenen Produkte verringern können.